Handverletzungen

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Rund die Hälfte aller Verletzungen z.B. bei Arbeitsunfällen betreffen die Hand oder das Handgelenk.

Derartige Verletzungen werden oft bagatellisiert bzw. in ihrer vollständigen Tragweite nicht erkannt oder unterschätzt und können so im Laufe der Zeit zum Gelenkverschleiss (Arthrose) mit erheblichen Schmerzen und Funktionseinbussen führen, was dann letztlich eine komplizierte und aufwendige operative Behandlung nach sich zieht.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 1994 (Wittemann, Jung, Hornung, Germann: „Die sogenannte kleine Handverletzung und ihre sozioökonomischen Folgen“ in „Der Chirurg“ Heft 11/1994) hat auch gezeigt, dass die Folgekosten nach falsch oder unzureichend behandelten sogenannten „kleinen Handverletzungen“ jedes Jahr hohe Millionenbeträge erreichen.

Aus diesem Grund haben die Berufsgenossenschaften bzw. Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung  im Jahr 2000 das „Modellprojekt Handchirurgie“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projekts dürfen spezielle Handverletzungen nur von entsprechend qualifizierten Handchirurgen behandelt werden.

Dr. Wittemann ist einer der wenigen niedergelassenen Handchirurgen in der Pfalz, der an diesem Modellprojekt beteiligt ist. Unsere Praxis ist mit allen modernen technischen Mittel ausgestattet, die erforderlich sind und auch komplexe Hand- und Handgelenksverletzungen zu behandeln, auch die Möglichkeit zur Mikrochirurgie an kleinsten Nerven und Blutgefässen ist gegeben.

Bilder:   
HG - Arthrose 1 (Text: Arthrose mit Zerstörung des Handgelenks nach übersehener Bandverletzung)
HG – Arthrodese 1 (Text: Operative Versteifung des Handgelenks wegen Arthrose mit erheblichen Schmerzen)