Arthroskopie (Gelenkspiegelung)

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Arthroskopie (Gelenkspiegelung)

Die Arthroskopie wird an großen Gelenken bereits seit etwa 100 Jahren durchgeführt, aber erst mit der technischen Entwicklung von dünnen Arthroskopen und deutlich verbesserten Kameras und Monitoren konnten in den letzten 30 Jahren auch kleinere Gelenke für die Arthroskopie zugänglich gemacht werden.

Dr. Wittemann führt seit 1992 Arthroskopien am Handgelenk und seit 2004 auch am Daumensattelgelenk und den Grundgelenken der Langfinger durch.

Wir haben mittlerweile in unserer Praxis (Stand Dezember 2019) fast 1500 Arthroskopien durchgeführt.

Am Kniegelenk und am Schultergelenk kann heutzutage nahezu jede Bandverletzung und die meisten Knorpelschäden arthroskopisch behandelt werden.

Am Handgelenk ist dies nur eingeschränkt möglich, da das Handgelenk im Gegensatz zum Kniegelenk, an dem nur 3 Knochen und am Schultergelenk, an dem nur 2 Knochen beteiligt sind, mit insgesamt 10 beteiligten Knochen und wesentlich kleineren Dimensionen wesentlich komplexer ist.

Insofern können nach einer Handgelenksarthroskopie nicht selten „offene“ Folgeoperationen erforderlich sein.

Nichtsdestoweniger sind gewisse Erkrankungen oder Verletzungen (Diskusschaden, Gelenkschleimhautentzündung) am Handgelenk arthroskopisch besser behandelbar, als durch eine offene Operation.

 

 

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 Arthroskopie: Entfernung eines "freien Gelenkkörpers" aus dem Handgelenk